Dienstag, 30. Dezember 2014
Eine Bluse macht noch keinen Sommer? (Bücherreview)
Denn wie gesagt es gibt die App und bei den Papieroberflächen Kindlegeräten, würden die schönen Zeichnungen leider nicht so gut zur Geltung kommen.
Auch das ist Teil meiner neuen Einkaufs/Nicht-Kaufen/ Platz schaffen Strategie, denn wenn ich ehrlich bin ist mein Planlos einkaufen ein generelles Problem.
Also, ich hab mir das Buch zugelegt, sein erstes Buch "Anziehungskraft" habe ich mir von meiner Mutter geben lassen, die damit so gar nichts anfangen kann.
(Schwere Stilfindung liegt bei uns leider in der Familie...)
Ich habe jetzt ein paar Kapitel gelesen und muss sagen es ist angenehm leichte Kost, wer allerdings ein Anleitung wie man sich zu kleiden hat erwartet, wird wie schon bei seinem ersten Buch enttäuscht sein, denn die gibt es nicht.
Es gibt nette Anekdoten zu einzelnen Kleidungsstücken, ein bischen Modegeschichte und Tipps welcher Figuren Tipp was tragen kann.
Nachdem ich hoffentlich endlich ein bisschen mehr zur Ruhe komme, was Hochschulsachen angeht, habe ich mir überlegt, nicht nur diesen Blog endlich mal weiterzuführen, nein ich habe auch beschlossen mich mal der Sektion Ratgeberbücher zu widmen die bei meinen "kleinen Problem" befassen und hier eine kleine Zusammenfassung niederzuschreiben was ich aus den Büchern gelernt habe.
Wieviele Taschen braucht frau eigentlich?
ich LIEBE Taschen, wahrscheinlich aus dem selben Grund warum ich Schuhe liebe (die Liebe ist seit ich in einer Stadt mit mittelalterlicher Altstadt und entsprechendem Pflaster wohne etwas zurück gegangen).
Einer Tasche und einem Schuh ist es egal ob dein Hintern dick geworden ist oder ob du ein paar Kilo verloren hast, du musst dich nicht ausziehen um eine Tasche anzuziehen. Jedes (na gut, fast jedes) Schlabber Outfit wird mit einer schönen edlen Tasche und einer großen Sonnenbrille erträglich genug um damit zum Bäcker oder schnell zum einkaufen zu gehen.
Aber auch hier stellt sich wieder die Frage, wie viel brauche ich wirklich, benutze ich was ich habe?
Nachdem ich grad in der letzten Woche versucht habe zu sortieren, müssen/können/dürfen/ wollen wir uns nur noch mit den Härtefällen auseinander setzen.
Meine Fragen an mich selbst:
1. welche Taschenform mach ich? (Henkeltaschen mit abnehmbarem Schulterriemen ist mir da am liebsten)
2. welche meiner Taschen die ich im Schrank habe, habe ich in den letzten 2 Jahren wirklich gerne genutzt? (das war der Moment wo viele Teile gehen mussten, bei einigen stimmte die Form aber die Größe war falsch oder die Farbe war nicht gut zum kombinieren, oder oder oder...)
Dienstag, 23. September 2014
Die Sommerpause ist vorbei!
Endlich geht wieder alles seinen geregelten Gang, im Frühling zieht mein Liebster bei mir ein, zu diesem Anlass gibt es auch einen neuen Kleiderschrank, bzw. eine neue Inneneinrichtung für den begehbaren den ich habe.
Ich werde irgendwann mutig genug sein mal ein Bild zu posten.
Dieser Schrank ist meine große Problemzone und nachdem ich mich immer wieder ärgere das er nie ordentlich ist und ich viel Zeit damit zubringe Sachen zu suchen und aufzuräumen will ich jetzt RADIKAL ausmisten.
Ich meine wie viele Hosen brauche ich? 20 die ich ungern anziehe oder 10 die perfekt sitzen. Ich mach jetzt keine Kompromisse mehr und ich will Fehlkäufe vermeiden, meine Garderobe geht mir einfach auf die Nerven.
Bei ebay verkaufen ist bei der Menge ziemlich mühsam, zumal ich auch noch ein Packen voll Männer Klamotten habe, die quasi für den Verkauf gespendet wurden, damit ich mein Studententaschengeld aufstocken kann.
Gut gemeint, aber es ist natürlich Öl ins Feuer.
Ich werde jetzt mal die Rosinen picken gehen, sprich die Designer Sachen raussuchen und ein Paket für einen Secondhand Ankauf fertig machen.
Ich berichte ob es sich lohnt.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Und weg! 1
Mittwoch, 25. Juni 2014
Reparieren/ändern statt neu kaufen
Ich tue mich nicht schwer damit Sachen zu kaufen, ich denke nicht das ich kaufsüchtig bin, nicht mal im Bereich, aber von den Sachen die ich kaufe, schaffen es nur wenige zu Teilen zu werden die mich über Jahre begleiten. er Rest geht dann für einen Bruchteil des Anschaffungspreises zu einem großen Online Auktionshaus...
Ärgerlich.
Was ich nicht gerne mag sind offensichtlich geflickte Sachen, also wenn es sich nicht schön reparieren lässt kommt es einfach mal weg, oder zu meiner Nachbarin, die vernäht es zum Beispiel zu Kissenbezügen.
:-)
Allerdings achte ich sehr auf meine Schuhe, habe einen Schuster meines Vertrauens, der mir schon den ein oder anderen Absatz gerettet hat. Er freut sich immer das es doch noch junge Menschen zu geben scheint, die keine "Wegwerfware" kaufen und auch mal ein kleines Schwätzchen mit ihm halten.
(Älterer Herr, wie man sich das vorstellt, ich mag den Geruch nach Leder und Leim in seiner Werkstatt, da hängen sogar noch richtige Holzleisten!)
Diese Woche hab ich mal wieder zusammen gesammelt, mein eigentliches Ziel ist es ja immer, die Sachen in Ordnung bringen zu lassen bevor ich sie über den Sommer bzw. Winter einmotte. Bei meinen Fellstiefeln ist ein Band gerissen und 2 Paar Übergangsschuhe brauchen einen neuen Absatz.
Sachen vorm "überwintern" zu putzen und wieder heil machen zu lassen ist besonders toll, wenn man am ersten richtig kalten Tag seine "Hausschuhe für draussen" so nenne ich meine Fellboots liebevoll, gleich aus dem Schrank heraus anziehen kann.
Ich habe mir auch angewöhnt einmal die Woche meine Schuhe zu putzen und zu pflegen, im Sommer sind es wenige Lederteile aber das verlängert das Leben doch enorm.
Mein nächstes "Hilf dir selbst Projekt" ist es Lederfarbe zu kaufen und zu schauen ob ich kleine Macken im Leder damit nicht selber wieder chic machen kann.
Demnächst steht auch wieder ein Besuch bei meier Schneiderin an, ich mache vorher nachher Bilder, versprochen, ich denke daran kann man dann gut erkennen warum es mir die Mehrkosten wert ist. Dazu dann aber noch genauer.
Mittwoch, 18. Juni 2014
Wo ist mein Jeld bloß geblieben?!
Zum Thema Plastenerz gibts die Tage nochmal einen Beitrag.
"Ick jeh nicht aus, sitz nur zu Haus-
mach höchstens mal nen Bummel.
So durch die Läden rinn und raus
und koof nen duzend Fummel.
Na schön och mal nen Plastenerz,
der schmeichelt ungeheuer!
Ick hab für Tiere ebe'n Herz-
und is ja och nich teuer.
Trotzdem reicht mein Jeld nich aus,
ist futsch schon nach drei Tagen.
Bin arm wie so 'ne Kirchenmaus-
Drum stell ick mal die Frage."
Dienstag, 17. Juni 2014
Accessoires: Pashmina Schal
(Pashmina bezeichnet die Form, nicht das Material, also lasst euch nicht über den Tisch ziehen!)
Ich komme selber mit Schlauchschals null zurecht, ich binde lieber "normale Schals".
Warum finde ich jeder sollte einen Pashmina Schal besitzen?
Ganz einfach, sie sind vielseitig und werten ein Outfit ganz schnell auf.
Hier mal ein paar Anregungen.
Ich hab mal eine Auswahl einiger meiner Schals rausgesucht.
Da muss ich aber ein bisschen dezimieren. Gold ist leider nicht meine Farbe... Ich sollte eher kühle Farbtöne tragen.
Ich brauche noch ein paar mehr für den Sommer, letzter Zugang ist ein Geschenk von meiner Mama gewesen.
Manche fragen sich jetzt vielleicht warum für den Sommer? Zum einen mag ich es ganz gerne wenn ich mir an kühlen Sommerabenden um die Schultern wickeln kann, zum anderen hab ich ein Problem...
Ich habe keinen Blusen Busen und auch die meisten Oberteile sind ziemlich tief ausgeschnitten, liegt vielleicht auch an der Größe meiner Oberweite. Früher fand ich das nicht schlimm, aber man wird ja älter und inzwischen mag ich es ganz gern mal ein bisschen bedeckter, da sind solche Schals meiner Meinung nach eine gute Lösung.
Hier noch meine beiden Lieblingstragevarianten:
(Der Schal ist ein Träumchen aus Kaschmir, federleicht.)
Basic: Der dünne Mantel
Also hier eine kleine Mantel-o-grafie.
Einmal gesammelte Werke:
Wie man sieht, eines brauche ich in nächster Zeit nicht... Mäntel/ Parker für Sommer/ Übergang.
Ich habe das mal aufgeteilt um zu erklären warum sich diese Teile in meinem Schrank befinden und warum einige Sachen meiner Meinung nach in jedem Schrank vorhanden sein sollten.
1. Die Klassiker:
Zeitlos und sehr vielseitig der Trenchcoat.
Ich liebe ihn und finde jede Frau sollte zumindest einen haben, er ist toll zu Jeans, er passt aber auch zu einem Businessoutfit, er geht zu Pumps und Sneakers und ist meines Erachtens nach das T-Shirt unter den Mänteln!
Das ich zwei habe, hat sich einfach so ergeben.
Das der dunkle von Zara ist, der Chef vom Mutterkonzern von Zara hat Fast Fashion erfunden, ein Grund für mich dort nicht zu kaufen, hat folgenden Grund:
Vor ein paar Jahren hab ich da auch noch nicht drauf geachtet, mangelndes Interesse und mangelndes Wissen um die Zusammenhänge waren der Grund.
Ich komme aber nicht auf die Idee, die Sachen die noch gut sind wegzuwerfen, weil ich keinen zusätzlichen Müll produzieren will.
Also hin und wieder gibt es auch mal schwache Momente und Altlasten.
2. Das Sahnebonbon:
Ein Vintage Burberry Mantel, der hier ist fast neuwertig und ich liebe ihn. War er notwendig, obwohl ich eigentlich schon 2 sehr klassische Mäntel habe? Definitiv nicht, aber ich liebe Vintage Designer Mode!
Ich muss mir allerdings noch Gürtelschlaufen von meiner hochgeschätzen Schneiderin anbringen lassen.
Warum ist er im Schrank? Selbes Prinzip wie oben, passt einfach immer!
3. Die Praktischen
Hier handelt es sich in meinem Falle allerdings streng genommen in beiden Fällen um Parka.
Ich hab eine typische Sanduhrenfigur, auf gut deutsch einen großen hintern, darum mag ich es ganz gern wenn man die Teile in der Taille regulieren kann und sie den Hintern bedenken.
Ich hab die Praktischen weil ich einen Hund hab und weil ich in einer Region wohne in der es auch schon mal ein paar Tage hintereinander durchregnet.
Die Teile sind also mehr kann als muss, je nach persönlichem Bedarf.
Der grüne ist übrigens ein Remake des Klassikers Friesennerz , tolles Teil, ich habe auch farblich passende Gummistiefel.
Der schwarze ist bei mir gelandet, weil er durchaus auch zu Jeans und Stiefeln passt, stadttauglich und maschinenwaschbar ist.
4. Der Wackelkandidat
Hier hab ich einen Mantel, den ich noch nie an hatte, aber ich habe es seit 4 Jahren nicht geschafft ihn zu entsorgen...
Eigentlich nicht gut, ich habe auch ehrlich gesagt noch keine Idee wann ich ihn mal tragen soll, aber ich hoffen noch. Vielleicht hat jemand einen Vorschlag?
Als Farbtupfer zu einem komplett schwarzen Outfit?
Oder ganz nach der Regel "Ausmisten was man 2 Jahre nicht getragen hat" entsorgen?
Muss man haben? Ich denke nicht.
Montag, 16. Juni 2014
Warum meide ich Fast Fashion?
Gleich vorneweg, auch ich habe früher ganz normal in den üblichen Teenie Läden eingekauft, ich will hier keine Namen nennen, aber ich denke ihr wisst wen ich meine, in jeder Einkaufstraße vertreten...
Wie ich schon sagte, ich hab mich ja ein Semester lang für ein Wahlpflichtfach nur mit der Klamottenindustrie in Asien beschäftigt.
Wie die Bedingungen da sind, dass wissen wahrscheinlich die meisten, wer nicht einfach googeln, dazu gibt es genug im Internet.
Dieser kleine Film vielleicht als Einstieg:
Mir ist schon klar, dass auch hochpreisige Labels nicht unter komplett sauberen Bedingungen produzieren lassen.
Mein persönlicher Ansatz um das zu entgehen, ist möglichst hohe Qualität zu kaufen.
Sprich Stoffe, die nicht nach 3 Mal waschen wie ein Putzlappen aussehen.
Ich drehe Sachen im Laden gerne von innen nach außen bevor ich sie kaufe um zu sehen wie die Nähte verarbeitet sind.
Ich kaufe Klassiker, die ich gut kombinieren kann.
Grad bei Basics finde ich die Qualität unglaublich wichtig, ein Teil kann noch so schlicht in Schnitt und Farbe sein, wenn das Material und die Verarbeitung sehr gut sind, die Pflege stimmt, dann hat man Jahrelang Freude an dem Teil.
Ich habe einige Longsleeves, die ich schon knapp 10 Jahre haben, sie waren nicht super teuer (Esprit, Street One), aber die sehen weder verwaschen noch ausgeleiert noch alt aus, während ich bei einem Laden der nach einer Großstadt benannt ist ach wenigen Wäschen das ganze schon nicht mehr anziehen mag.
Meine Rechnung: wenn ich 3 billige Oberteile für 7 Euro kaufe, die ich alle nach einem halben Jahr wegwerfen kann, dann komme ich effizienter dabei weg, mir ein Basic Oberteil für 25 € zu kaufen und das über Jahre zu tragen.
Weniger ist mehr ist auch mein Plan für meinen Kleiderschrank, nachdem ich über Jahre Klamotten und Schuhe und Taschen und Make Up gehortet habe, ist mir das ganze inzwischen zu anstrengend. Wenn man viel hat muss man viel organisieren, da hab ich keine Lust mehr drauf und keinen durchblick, im Laufe dieser Selbsttherapie lade ich sicherlich auch mal ein Bild von meinem Kleiderschrank hoch.
Wie gesagt auch ich bin nicht frei davon, wenn ich mit Freundinnen unterwegs bin auch mal ein Teil in so einem Laden zu kaufen, ich versuche es aber möglichst zu meiden...
Aber ich bin auch nur ein Mensch.









